NRW stärkt Innovationskraft durch Kooperation zwischen Hochschulen und Industriepartnern

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Mit dem Besuch im DC Innovation Hub Detmold während der NRW Innovation Tour verschaffte sich Mona Neubaur einen praxisorientierten Einblick in das Ergebnis des DCI4CHARGE-Projekts von Weidmüller und TH OWL. Im Fokus stand die Integration bidirektionaler Ladesysteme in industrielle Gleichstromnetze, die überschüssige Energie rückspeisen können. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit fördert die Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktreife DC-Technologien und unterstützt eine nachhaltige, effiziente Energieversorgung in industriellen Anwendungsfeldern. Sie stärkt Wettbewerbsvorteile vor Ort.

Detmold: Kooperation Weidmüller und TH OWL stärkt praxisorientiert DC-Technologieentwicklung

Im Innovationszentrum für Gleichstromtechnik trafen sich die Forschungsteams der Weidmüller-Gruppe und der TH OWL mit NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur zu einem fachlichen Austausch. Diskutiert wurden neuartige DC-Systemarchitekturen und deren Potenzial, industrielle Prozesse energieeffizienter zu gestalten. Die Gespräche zeigten exemplarisch, wie die Kombination aus angewandter Forschung und praktischer Industrieerfahrung vorausblickende Gleichstromlösungen hervorbringt, die hohe Leistungsdichte mit Zuverlässigkeit verbinden und die Energiewende vorantreiben. Sie präsentierten praxisnahe Demonstrationen und zeigten Potenziale für Netzoptimierungen auf.

Projekt DCI4CHARGE stellt Fundament für energieeffiziente Produktion mit Gleichstrom

Das DCI4CHARGE-Projekt, realisiert von Weidmüller, TH OWL und weiteren Forschungspartnern, stellt einen Meilenstein in der Einbindung von Ladeinfrastruktur in industrielle Gleichstromnetze dar. Kernstück sind bidirektionale Stromrichter, die Energieaufnahme und -rückspeisung intelligent steuern. Dieses Prinzip unterstützt Netzregelung und erhöht die Effizienz von Industrieanlagen. Im Rahmen umfangreicher Pilotversuche wurden Demonstratoren betrieben und internationale Standards diskutiert. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen zur schnellen Implementierung marktgerechter DC-Technologien bei. Parallel erfolgte die Validierung in realen Anwendungsfällen.

Innovative Demonstrationsbereiche verbinden Theorie und Praxis für effiziente DC-Technologien

Der DC Innovation Hub verknüpft industrielle Anwender mit Forschungs- und Wartungsexperten in einem zentralen Netzwerk. In hochentwickelten Prüfständen werden Komponenten auf Lebensdauer und Ausfallsicherheit getestet sowie Instandhaltungsprozesse optimiert. Automatisierte Diagnosesysteme liefern Echtzeitdaten für Fehleranalyse und präventive Wartung. Demonstrationen verdeutlichen effizientes Lastmanagement, Energiespeicherung und Netzrückspeisung. Hohe Skalierbarkeit ist gewährleistet. Gleichzeitig bieten Schulungsprogramme Praxiswissen zu Schutzkonzepten und Standards. Diese Kombination aus Testinfrastruktur und Weiterbildung stärkt industrielle Effizienz und Ausfallsicherheit von DC-Netzen nachhaltig.

Expertenwissen und Praxistraining im DC-Transferzentrum der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Das DC-Transferzentrum der TH OWL bietet ein vernetztes Ökosystem aus Forschung, praxisnaher Lehre und industrieller Anwendung. Studenten und Fachkräfte erhalten Zugang zu modernen Hightech-Laboren mit DC-Hardware, Prüfständen und Softwaretools für Energieflussanalysen. In praxisbasierten Trainings und betreuten Workshops erproben sie praxisrelevante Versuchsaufbauten, messen Kennwerte und optimieren Schaltungsdesigns. Die daraus resultierenden Erkenntnisse fließen direkt in Forschungskooperationen und Firmenprojekte ein, wodurch der Wissenstransfer besonders effizient erfolgt und der ingenieurtechnische Nachwuchs ideal vorbereitet wird.

Industrie-Wissenschafts-Allianz fördert marktreife DC-Lösungen und stärkt internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig

Dr. Sebastian Durst betont, dass die enge Zusammenarbeit von Weidmüller mit Forschungspartnern die Voraussetzung für eine schnelle Serienreife neuartiger DC-Technologien schafft. Prof. Dr. Stefan Witte von der TH OWL ergänzt, dass Gleichstromnetze dank ihrer hohen Verfügbarkeit, Adaptierbarkeit und Energieeffizienz entscheidend zum klimafreundlichen Umbau industrieller Energiesysteme beitragen. Durch diese Kooperation kann Erkenntnisgewinn unmittelbar in produktionsfähige Lösungen transformiert werden, wodurch die globale Wettbewerbsposition deutscher Unternehmen gestärkt wird. Effizienzpotenziale erschlossen und Zukunftschancen eröffnet.

Praktischer Wandel vorangetrieben durch regionale innovative KMU-Hochschulpartnerschaften in NRW

Im Rahmen der NRW Innovation Tour wird deutlich, wie regionale Innovationsnetzwerke bestehend aus kleinen und mittleren Unternehmen sowie Hochschulen Beschäftigung sichern und die wirtschaftliche Wertschöpfung erhöhen. Mona Neubaur verweist auf die essenzielle Rolle des Mittelstands bei der praktischen Umsetzung von Forschungsergebnissen im Bereich Gleichstromtechnologien. Die Landesregierung schafft durch gezielte Fördermaßnahmen und ein optimiertes regulatorisches Umfeld optimale Voraussetzungen, damit ostwestfälische Entwicklungen global als DC-Standards etabliert werden können und internationale Anerkennung erfahren.

Das Zusammenwirken von Weidmüller-Gruppe und TH OWL im DC Innovation Hub führt zu beschleunigter Entwicklung industrieller Gleichstromlösungen in NRW. Kernstücke sind bidirektionale Ladelösungen mit Rückspeisefunktion, umfangreiche Testinfrastrukturen und standardisierte Prüfverfahren. Studenten und Fachleute profitieren von praxisnahen Lehrkonzepten und intensiver Betreuung durch Forschungsteams. Die Ergebnisse fließen direkt in marktreife Produkte ein. Durch diese Synergie werden regionale Innovationspotenziale gehoben und die Grundlage für eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Energieindustrie gelegt. effiziente Lösungsansätze unterstützen Wachstum.

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