Frankfurt strebt Klimaneutralität bis 2035 mit energieeffizienten Neubauten an

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Frankfurter Bauherren stehen vor der Entscheidung, Effizienzhaus 55 oder Effizienzhaus 40 mit QNG-Siegel umzusetzen, um GEG-Mindestanforderungen, kommunale Wärmeplanung und KfW-Förderkriterien zu erfüllen. Passivhaus- und Plusenergiehaus-Konzepte sind lohnende Alternativen dank minimalem Heizwärmebedarf und hoher Energieautarkie. Ein integriertes Planungsmodell, das Architektur, Gebäudehülle, Lüftungsanlagen und erneuerbare Energiequellen vollumfänglich berücksichtigt, gewährleistet maximale Zuschüsse und trägt wesentliche zur Erreichung von Frankfurts Klimaziel 2035 bei. Hochleistungsdämmstoffe, Dreifachglasfenster, Wärmerückgewinnungssysteme sowie grundlegende notwendige Bestandteile des Konzeptes.

Frankfurt reduziert Primärenergiebedarf im Neubau auf maximal 55 Prozent

Nach Inkrafttreten der Regelung zum 1. Januar 2023 müssen neu errichtete Wohngebäude in Frankfurt gemäß Gebäudeenergiegesetz einen Primärenergieverbrauch von bis zu 55 Prozent gegenüber einem Referenzgebäude einhalten. Als Berechnungsgrundlage für Energieausweise und Förderanträge ist die DIN V 18599 vorgeschrieben. Zusätzlich verlangt das Gesetz, dass je nach Gebäudecharakteristik und Zeitpunkt der Installation moderner Heizungsanlagen ein Mindestanteil erneuerbarer Energien integriert wird, üblicherweise realisiert durch Wärmepumpentechnik oder die Anbindung an das städtische Fernwärmesystem.

Heizungssektor erhält künftig mehr Freiheit durch Wegfall der Erneuerbarenquote

Laut Entwürfen zum Gebäudemodernisierungsgesetz ab Februar 2026 soll die bisherige Regel, neuen Heizsystemen 65 Prozent erneuerbarer Energieanteil vorzuschreiben, entfallen. Stattdessen wird eine technologieoffene Norm angestrebt, die verschiedene Heizverfahren und Energiequellen zulässt. Die EU-Gebäuderichtlinie EPBD verfolgt unabhängig davon das mittelfristige Ziel, Neubauten als Nullemissions-Gebäude zu gestalten, um den Ausstoß von CO2 im Gebäudesektor drastisch zu senken und klimaneutrales Bauen zu fördern. Branchenvertreter erwarten durch diese Änderungen schnellere Innovation und Investitionssicherheit Technologien.

Bis Dezember 2025 KfW fördert Neubauten zu attraktiven Konditionen

Das „Klimafreundlicher Neubau“-Programm der KfW vergibt bis Dezember 2025 unbürokratische, attraktive, zinsgünstige, planbare, langfristige, maßgeschneiderte und leistungsfähige Förderkredite für Effizienzhaus 55, dessen Primärenergiebedarf 55 Prozent des Referenzwerts nicht überschreiten darf. Bauherren, die Effizienzhaus 40 realisieren, müssen ihren Energiebedarf auf maximal 40 Prozent reduzieren, fossile Heizsysteme ausschließen und können Kredite bis 100.000 Euro je Wohneinheit erhalten. Wird zusätzlich das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) erworben, erhöht sich die Kreditobergrenze auf 150.000 Euro.

Photovoltaik, Stromspeicher und Wärmepumpe sind die Basis nachhaltiger Plusenergiehaus-Konzepte

Passivhäuser mit einem Heizwärmebedarf unter 15 kWh/m² pro Jahr setzen Maßstäbe für energieeffizientes Bauen durch gezielte Dämmmaßnahmen, luftdichte Ausführung und mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Plusenergiehäuser erweitern diese Effizienz um Photovoltaik-Anlagen, Speicherlösungen und effiziente Wärmepumpen, um jährliche Energiegewinne zu realisieren. Beide Bauweisen minimieren den ökologischen Fußabdruck, führen zu geringen Betriebsausgaben und sichern die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit von Wohnimmobilien. Sie maximieren spürbar den Wohnkomfort, steigern den Markt- und Immobilienwert und reduzieren dauerhaft Betriebskosten.

Energieeffizienter Neubau setzt auf Hülle, Dämmung, Technik und Erneuerbarkeit

Ein ressourcenschonender Neubau erfordert eine kompakte Grundrissgestaltung mit optimaler Solarposition und durchdachter Wärmedämmung an Dach, Wand, Boden und Fenster. Die luftdichte Gebäudehülle wird mithilfe von Blower-Door-Messung und Thermografie geprüft. Intelligente Haustechniksysteme, etwa Wärmepumpe und kontrollierte Lüftung, kombiniert mit erneuerbaren Energielösungen wie Photovoltaik, Solarthermie oder Fernwärme, senken den Energieverbrauch dauerhaft. Dieses Vorgehen minimiert Betriebskosten, erfüllt Förderanforderungen und steigert langfristig den Immobilienwert. Ökologische Verantwortung sowie zukunftsweisende Baukultur und maximale Wohlfühlfaktoren für Bewohner.

Unabhängige Baubegleitung implementiert: Qualität sichern, Schwachstellen minimieren, Kosten sparen

In Bauverträgen sind energetische Zielvorgaben oft unzureichend definiert, wodurch nötige Maßnahmen zum Erreichen von GEG-Standards unterbleiben. Eine KfW-geförderte unabhängige energetische Baubegleitung überprüft bereits in der Planungsphase die Realisierbarkeit erneuerbarer Energien, prüft Wärmepumpeneinsatz und Photovoltaikintegration und stellt Sicherheiten für eine optimale Gebäudeperformance bereit. „Wer energieeffizient baut, investiert in deutlich niedrigere Betriebskosten und in die langfristige Zukunftsfähigkeit des Gebäudes“, erklärt Cyran Heid abschließend und minimiert Planungsrisiken, reduziert Sanierungskosten und senkt langfristig Investitionsaufwendungen.

Bauherren in Frankfurt profitieren von einem ganzheitlichen Ansatz, der über den GEG-Mindeststandard hinausgeht. Durch frühzeitige Abstimmung von Architektur, Hüllfläche und energieeffizienter Haustechnik nutzen sie umfangreiche KfW-Fördermittel und realisieren nachhaltig niedrige Betriebskosten. Dieser integrale Planungsprozess leistet einen deutlichen Beitrag zur kommunalen Klimaneutralität bis 2035. Eine unabhängige Baubegleitung sichert termingerechte Umsetzung, verhindert Qualitätsmängel und maximiert den Wert der Immobilie durch hohe Effizienz und Zukunftsfähigkeit. Außerdem sichert sie planungssichere Abläufe, transparentes Reporting und maximale Investitionssicherheit.

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