Mezzanine-Büroflächen entstehen, technische Planungen und Statikberechnungen schreiten planmäßig voran

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Fünf Monate nach Baubeginn beeindruckt das Transco-Logistikzentrum in Singen mit schneller Bauentwicklung: Die erste Halle ist eingekleidet, das Stahlgerüst der zweiten Halle vollständig errichtet. Parallel werden Büromezzanine eingebaut und technische Planungsphasen abgeschlossen. Der Einsatz von modernster Automatisierungstechnik und leistungsfähiger IT-Infrastruktur schafft eine transparente, digitalisierte Lagerumgebung. Die Nähe zur Schweizer Grenze optimiert grenzüberschreitende Lieferketten. Nachhaltigkeit nach BEG-40-Standard, Photovoltaik und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge runden das Projekt ab. Unter Einbindung regionaler Partner.

Projekt am Schweizer Grenzland: Logistikhallen Neubau im Zeitplan verankert

Visualisierung des Transco Logistikzentrums Singen, Fertigstellung (Foto: Transco)

Visualisierung des Transco Logistikzentrums Singen, Fertigstellung (Foto: Transco)

Das Projekt auf dem Areal an der schweizerischen Grenze verläuft absolut planmäßig. Die erste Halle erhielt bereits ihre vollständige Außenhaut und eine abgeschlossene Dachabdichtung. Parallel dazu steht das Stahltragwerk der zweiten Halle fest verankert. In Kürze beginnen Monteure mit Montagen auf der Mezzanine-Ebene zur Schaffung von Büroflächen. Gleichzeitig werden für beide Hallenteile präzise Entwürfe für Regalsysteme erstellt und detaillierte statische Berechnungen durchgeführt inklusive technischer Detailpläne und abschließender Prüfprotokolle termingerecht.

Effiziente Logistik in Singen: 22000 Palettenstellplätze und hochautomatisiertes Autostore

Auf dem Gelände in Singen hat Transco ein Lager mit über 22.000 Palettenplätzen aufgebaut, das Hochregal- und Breitgangsysteme kombiniert, um maximale Lagerdichte und schnelle Zugriffsraten zu realisieren. Die 2.500 Quadratmeter große Autostore-Anlage nutzt Drohnen und fahrerlose Transportfahrzeuge für durchgängige Automation. Ein spezialisiertes Gefahrstofflager ist nach ADR und einschlägigen Richtlinien zertifiziert. Vernetzte Leitstände mit Digital-Twin-Funktion erlauben 24/7-Überwachung, Prozessoptimierung und zuverlässige Kontraktlogistik für E-Commerce und Industrieanwender unter Gewährleistung höchster Sicherheits- und Qualitätsstandards.

Hochmoderne Automatisierungslösungen beschleunigen Materialfluss und reduzieren logistische Ausfallzeiten signifikant

Eine intelligente Automatisierungs-Landschaft inklusive Robotik, Sorter und Fördertechnik steigert die Bearbeitungsgeschwindigkeit im Lager signifikant. Vernetzte Steuerungssysteme tauschen kontinuierlich Statusinformationen aus, sodass ein zentrales Management-Tool alle Bewegungen visualisieren kann. In Kombination mit Echtzeit-Messdaten optimieren automatische Dispositionsmechanismen Liefersequenzen, Bestandsauffüllungen und Personalsteuerung. Dieser ganzheitliche Ansatz minimiert unproduktive Wartezeiten, verhindert Fehlbestände und stellt eine konstant hohe Lieferperformance sicher, auch bei unvorhergesehenen Nachfrageänderungen. Reporting-Funktionen erlauben Detailanalysen, KPI-Überwachung und effiziente Ressourcenallokation in Echtzeit. Wirtschaftlichkeit steigt signifikant.

Schweizer Grenznähe steigert Singen Logistikperformance erheblich und deutlich Marktreaktionsfähigkeit

Durch die unmittelbare Grenznähe fungiert Singen als Bindeglied zwischen EU-Logistiknetzwerken und Schweizer Absatzmärkten. Kurze Transportwege reduzieren Zeitpuffer und ermöglichen präzisere Lieferfenster. Optimierte Zollprozesse und regionale Partnerschaften verkürzen Genehmigungszeiten und verringern Ausfallrisiken. Unternehmen profitieren von erhöhter Prozesssicherheit und können schneller auf unerwartete Nachfrageänderungen reagieren. Gleichzeitig sinkt der Kapitalbindungszeitraum im Lager, wodurch Working-Capital-Aufwand gesenkt und die Gesamtperformance der Supply Chain merklich verbessert wird. Standortstrategie unterstützt effiziente Produktionsnetzwerke, stärkt die Resilienz grenzüberschreitender Wertschöpfungsketten.

Regionale Photovoltaikpartnerschaft stärkt nachhaltige Ladeinfrastruktur und Effizienzhaus Standard Logistikzentrum

David Bücheler, Mitinhaber und Global Head of Logistics TRANSCO (Foto: Transco)

David Bücheler, Mitinhaber und Global Head of Logistics TRANSCO (Foto: Transco)

Das Logistikzentrum wird als BEG-40-Effizienzhaus errichtet, wodurch der Jahresprimärenergiebedarf deutlich sinkt und der sommerliche Wärmeschutz optimiert ist. Auf dem Dach realisiert Solarcomplex eine Photovoltaik-Installation, die ausreichend Energie für Eigenverbrauch und Ladeinfrastruktur generiert. Ergänzend werden Schnelllade-Stationen für Elektro-Lkw und Pkw aufgebaut, um die Fahrzeugflotte emissionsfrei zu betreiben. Zusammen führen diese Anlagen zu einer signifikanten Reduktion der CO?-Emissionen, entlasten das Stromnetz und machen den Logistikbetrieb nachhaltig effizient und unterstützen intelligente smarte Energiemanagementsysteme.

Regionale Wertschöpfung und Umweltschutz durch lokale Kooperationen bei Transco

Zur Förderung lokaler Wertschöpfung bindet Transco von Beginn an regionale Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen in Bau und Betrieb ein. Diese Zusammenarbeit unterstützt die regionale Wirtschaftskraft und sichert qualifizierte Arbeitsplätze. Parallel dazu realisiert das Unternehmen anspruchsvolle ökologische Ausgleichsmaßnahmen wie die Schaffung von Wildblumenwiesen, Gehölzstreifen und Feuchtbiotopen. Dadurch werden natürliche Lebensräume vernetzt, Biodiversität gestärkt und ein wichtiger Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz im Projektgebiet geleistet und fördern dauerhaft gesunde Ökosysteme und biologische Vielfalt.

Grenznahe Lage Singen optimiert Transitzeiten zwischen EU und Schweiz

Mit einer Gesamtfläche für 22.000 Palettenstellplätze wurde das Logistikzentrum Singen als hochverfügbares Distributionszentrum konzipiert. Modernste Fördertechnik und eine Autostore-Anlage sorgen für hohe Umschlagsraten. Eine umfangreiche Sensorikinfrastruktur liefert Daten für automatisierte Steuerung und Qualitätskontrolle. Die Lage direkt an der Schweizer Grenze ermöglicht effiziente grenzüberschreitende Lieferketten. Nachhaltigkeit wird durch BEG-40-Bauweise, Dachphotovoltaik und Öko-Ausgleichsmaßnahmen verankert. Lokale Unternehmen unterstützen Bau und Betrieb für regionale Wertschöpfung durch intelligente Energieüberwachung und elektrische Ladeinfrastruktur umweltfreundliche Initiativen implementiert.

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