Durch die Bereitstellung eines Darlehens von 220 Mio. Euro unterstützt die EIB die WEMAG dabei, ein modernes Stromnetz in Westmecklenburg aufzubauen, das konsequent auf erneuerbare Energien setzt. Über 33 Prozent der Investitionssumme bis 2028 können so direkt in Netzstärken und digitale Steuerung fließen. Dies trägt wesentlich zur Senkung von CO2-Emissionen bei und fördert eine nachhaltige Basisversorgung für private und gewerbliche Endverbraucher zu erschwinglichen Tarifen. Die Maßnahme stärkt somit Klimaresilienz und ökonomische Stabilität der Region.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Ministerpräsidentin Schwesig bezeugt EIB-WEMAG-Kooperation für zukunftsfähiges Stromnetz in Westmecklenburg
Eine enge Partnerschaft zwischen der Europäischen Investitionsbank und WEMAG wurde mit einem Darlehensvertrag über 220 Millionen Euro besiegelt. EIB-Vizepräsidentin Nicola Beer und die WEMAG-Vorstände unterzeichneten im Beisein von Ministerpräsidentin Schwesig das Dokument, das es WEMAG erlaubt, über ein Drittel der anstehenden Netzausbauinvestitionen für die nächsten vier Jahre zu finanzieren. Ziel ist eine moderne und robuste Strominfrastruktur, die Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und den Einsatz erneuerbarer Energien vereint.
220-Millionen-Euro-Kredit der EIB stärkt regionale Energieinfrastruktur und dauerhafte Nachhaltigkeit
Durch die Finanzierung der Europäischen Investitionsbank kann WEMAG strategisch in die Netzstabilität von Westmecklenburg investieren. Geplant sind der Ausbau von Transformatorstationen, die Verlegung leistungsfähiger Erdkabel und die Implementierung smarter Netzregelung. Diese Maßnahmen sichern die Versorgung bei wachsenden Einspeisemengen, optimieren Lastflüsse und reduzieren Netzausfälle. Letztlich profitieren Unternehmen und private Haushalte von höherer Betriebssicherheit, planbaren Strompreisen und einer nachhaltigen Energieinfrastruktur in der Region, ressourceneffizient, klimafreundlich und langfristig wirtschaftlich vorteilhaft konzipiert. Innovation gestärkt.
EU-Finanzierung ermöglicht WEMAG effizienten Ausbau und Digitalisierung ländlicher Netzinfrastruktur
Die WEMAG realisiert mithilfe zinsgünstiger Europakredite den Netzausbau im ländlichen Raum. Dabei werden moderne Leitungen projektiert, um steigende Einspeisungen aus Photovoltaik und Elektromobilität effizient zu managen. Intelligente Netzsteuerung ermöglicht Echtzeit-Lastflussanalysen sowie automatische Regelprozesse. Dezentrale Erzeuger und Speicher werden nahtlos integriert, wodurch die Versorgungssicherheit erhöht und Schwankungen ausgeglichen werden. Zusätzlich entsteht eine robuste Infrastruktur, die künftige Digitalisierungsschritte und smarte Anwendungen unterstützt. So schafft das Projekt eine zukunftsfähige, effiziente und resiliente Stromversorgung.
Gemeinsam gestalten EIB und WEMAG zuverlässige Stromversorgung in Norddeutschland
Ministerpräsidentin Schwesig weist darauf hin, dass die Bündelung europäischer Fördermittel der EIB und regionaler Umsetzungskraft der WEMAG notwendig ist, um künftige Herausforderungen bei Energieverteilung und Netzausbau zu meistern. Lokale Lösungen werden durch europäische Finanzspritzen beschleunigt, wodurch eine moderne Infrastruktur entsteht. Die Maßnahmen sichern Versorgungssicherheit, minimieren Ausfallrisiken und fördern ökologische Ziele. So wird die Energieversorgung ausgebaut, um den Anforderungen einer digitalen und klimafreundlichen Zukunft gerecht zu werden. Gleichzeitig steigen Investitionsanreize deutlich.
Elektromobilität und Solarenergie erhöhen Netzbelastung und fordern smarte Lösungen
Durch den Ausbau regenerativer Erzeugungskapazitäten, insbesondere im Photovoltaikbereich, und die Verbreitung von Elektromobilität ändern sich Lastströme im Stromnetz stetig. Traditionelle Netzführungen reichen vielfach nicht mehr aus. Deshalb investieren Netzbetreiber in Hochleistungsleitungen, smarte Schaltanlagen und digitale Monitoring-Lösungen. Diese Systeme ermöglichen die Echtzeitüberwachung von Einspeisedaten, Identifikation von Engpässen und automatische Lastverschiebungen. Damit lässt sich der Netzbetrieb nachhaltig stabilisieren und auf künftige Anforderungen ausrichten. Ergänzend schaffen Speichertechnologien kurzfristige Pufferkapazitäten für eine höhere Flexibilität.
Regionale Mittel stärken Anschluss Wärmepumpen und Ladestationen für Elektrofahrzeuge
Die zugesagten Investitionsmittel ermöglichen die einfache Anbindung von Wärmepumpensystemen und Elektrofahrzeug-Ladepunkten direkt vor Wohn- und Geschäftshäusern. Nutzer erhalten so Zugang zu lokal erzeugter, regenerativer Energie und können ihre Elektrofahrzeuge ohne Umwege laden. Dieser dezentrale Ansatz reduziert die Belastung überregionaler Höchstspannungsnetze, optimiert Energieressourcen und bietet Verbrauchern eine flexible, kosteneffiziente Versorgung. Darüber hinaus fördert er die Akzeptanz erneuerbarer Technologien und unterstützt kommunale Energiewendeziele. Er schafft Arbeitsplätze, stärkt lokale Wirtschaftskraft und senkt Betriebskosten.
1,2Mrd. Euro für Netzinfrastruktur Mecklenburg-Vorpommern bis 2033 von WEMAG
Mit dem Beschluss, bis 2033 insgesamt 1,2 Milliarden Euro in die Netzinfrastruktur Mecklenburg-Vorpommerns zu investieren, schafft die WEMAG Netz GmbH belastbare Grundlagen für eine nachhaltige Energieversorgung. Die Maßnahmen umfassen den Ausbau modernster Leitungssysteme, die Digitalisierung von Netzstationen und die Verstärkung der Netzsicherheit. Durch die langfristige Finanzplanung werden Kostenrisiken reduziert, die Umsetzung neuer Technologien beschleunigt und eine hohe Versorgungssicherheit für Industrie, Gewerbe und private Haushalte gewährleistet inklusive redundanter Netzschutzsysteme elektronische Steuerung.
WEMAG-Batteriespeicher dient als Leuchtturmprojekt für Energiewende und digitale Netzmodernisierung
Der WEMAG-Batteriespeicher fungiert seit 2014 als Referenzprojekt für großdimensionierte Lithium-Ionen-Speicher in Europa. Mit einer installierten Leistung von sechzehn Megawatt und zwanzig Megawattstunden Kapazität gewährleistet er eine zuverlässige Netzspannungsstabilisierung. Er ermöglicht den Schwarzstart entladener Kraftwerke und stellt Blindleistung bereit, um Spannungsschwankungen auszugleichen. Durch seinen modularen Aufbau ist er skalierbar und wirtschaftlich. Zudem dient er als Prüfstand für intelligente Steuerungssysteme, die digitale Netzregelung und Effizienzsteigerung vorantreiben. Das Pilotvorhaben fördert praxisnahe Forschungskooperationen deutlich.
EIB investiert 45 Milliarden Euro in erneuerbare Energien 2023-2027
Im Zeitraum von 2023 bis 2027 stellt die Europäische Investitionsbank 45 Milliarden Euro für den Ausbau erneuerbarer Energien bereit, um das REPowerEU-Vorhaben zu realisieren. Im Jahr 2025 investierte die EIB 3,7 Milliarden Euro in deutsche Projekte wie den Netzausbau und die Errichtung erneuerbarer Erzeugungsanlagen. Mit dem jüngsten Darlehen an die WEMAG festigt die Bank ihre strategische Ausrichtung als primärer Förderer und Garant für langfristige Energiesicherheit in Europa kosteneffizient und nachhaltig.
EIB-Darlehen stärkt Digitalisierung und Kapazität des Netzes in Westmecklenburg
Durch den EIB-Kredit über 220 Millionen Euro kann die WEMAG umfassende Modernisierungsmaßnahmen im ländlichen Netzgebiet von Westmecklenburg durchführen. Dazu zählen die Verlegung zusätzlicher Erdkabel, der Ausbau von Glasfaseranbindungen für intelligente Netzsteuerung und die Installation dezentraler Speicherlösungen. Diese Maßnahmen stärken die Netzresilienz, reduzieren Übertragungsverluste und schaffen Kapazitäten für erneuerbare Einspeisungen. Privatkunden, gewerbliche Abnehmer und Industriebetriebe erhalten dadurch verlässliche Energiezufuhr bei wettbewerbsfähigen Tarifen. Darüber hinaus trägt das Vorhaben zur Wertschöpfung Beschäftigung bei.

